Neujahrs-Ansprache von Bürgermeister Wilhelm Speckhardt
13. Januar 2012 – Rathaus der Stadt Eschborn
ES GILT DAS GESPROCHENE WORT!
Sehr verehrte Damen sehr geehrte Herren, verehrte Gäste, liebe Freunde,
sehr herzlich heiße ich Sie zu zum diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Eschborn willkommen.
Ich hoffe, dass Sie den Jahreswechsel unbeschwert und gesund erlebt haben und freue mich, dass Sie heute das Jahr 2012 hier in Eschborn zusammen mit mir – mit uns allen – begrüßen wollen.
Meine Damen und Herren, es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die konzentrierte Aufnahmefähigkeit von Zuhörern in Gruppen maximal 10 Minuten beträgt.
Nun habe ich eine Rede, mit vielen wissenswerten Details für Sie vorbereitet.
Die würde allerdings mindestens 45 Minuten dauern. Wenn Sie mir aber versprechen konzentriert zuzuhören, verspreche ich Ihnen, in 20 Minuten fertig zu sein.
Ich beginne mit der banalen Feststellung, dass wieder ein ereignisreiches Jahr hinter uns liegt. Das ist nichts außergewöhnliches, denn jedes Jahr ist voller Überraschungen. In jedem Jahr gewinnen wir mehr an Erkenntnissen, lernen Entwicklungen zu beurteilen und neu einzuschätzen.
In jedem Jahr erkennen wir aber auch, dass sich Ereignisse und politische Umbrüche
nicht an Jahreszeiten oder Kalender halten sondern willkürlich auf uns zukommen.
Der Jahreswechsel ist deshalb nicht das Ende oder der Anfang einer neuen Entwicklung, sondern er stellt lediglich eine Zäsur dar.
Ein durchaus notwendiger Moment, wie ich meine, in dem wir inne halten, über das Gewesene besonders aufmerksam nachdenken und auch überlegen, wie wir uns wünschen, dass es jetzt weiter gehen sollte. Gelingt es uns dann, auch noch aus dem Vergangenen Lehren für die Zukunft zu ziehen, erhalten Neujahrsempfänge eine andere Dimension. Eine Dimension, die über den Verzehr eines gepflegten Buffets hinausgeht.
Wenn wir zurückblicken, denken wir auch an Menschen, die von uns gegangen sind. An Verwandte, an Freunde, aber auch an bekannte Persönlichkeiten, die unser Leben begleitet haben. Der eine oder die andere wäre vielleicht auch heute gerne dabei gewesen. Behalten wir die Bilder dieser, uns wichtigen, Menschen möglichst lange in positiver Erinnerung.
Wir denken im Rückblick auch an die großen Naturkatastrophen die Überschwemmungen, Erdbeben und Tsunamis die gerade im vergangenen Jahr zahlreiche Menschenleben gefordert haben. Katastrophen, denen wir überwiegend hilflos ausgeliefert sind und die uns trotz unseres technischen Fortschrittes brutal treffen. Ganz besonders unsere Freunde in Japan mussten im vergangenen Jahr hart darunter leiden.
Die Beschlüsse, die im Anschluss an die Katastrophe von Fukushima in Deutschland getroffen wurden, werden unser Land vor eine große Herausforderung stellen. Der Verzicht auf die Kernenergie, bei gleichzeitiger Erfordernis der Sicherstellung einer flächendeckenden Stromversorgung zu bezahlbaren Preisen, damit sich die Menschen Energie noch leisten können und auch unsere wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleibt, ist eine der spannendsten Aufgaben der wir uns in den nächsten Jahren stellen müssen.
In unserer Stadt haben wir in den vergangenen Jahren schon sehr vieles auf diesem Gebiet, auch mit großem finanziellem Aufwand, bewegt. In Zukunft werden wir diesem Thema eine noch größere Bedeutung beimessen. In den kommenden Wochen werden wir unsere Vorstellungen in Eschborn diskutieren.
Die effektive Nutzung und Erzeugung erneuerbarer und alternativer Energiequellen erfordert ein Höchstmaß an Forschungsleistung, Entwicklung und Innovation. Wenn uns das, als eine der führenden Wirtschaftsnationen der Welt erfolgreich gelingt, werden wir davon unendlich profitieren können.
Meine Damen und Herren, seit ich hauptamtlich in der Politik aktiv bin und das sind jetzt schon nahezu 21 Jahren höre ich jedes Jahr die gleichen Klagen. In jedem Jahr wurde davon gesprochen, dass alles gerade besonders schlimm sei, dass kein Geld für Investitionen vorhanden sei und dass alles immer noch viel schlechter würde. Die Leute klagen: „In Zeiten wie diesen“.
„In Zeiten wie diesen“ ist alles ganz schlimm, weil wir kein Geld mehr haben.
„In Zeiten wie diesen“ ist die Zukunft hoffnungslos
„In Zeiten wie diesen“ geht es sowieso allen ganz schlecht.
Dagegen müssen wir uns wehren. Denn gerade „in Zeiten wie diesen“ müssen wir mutig Veränderungen anpacken und Stillstand vermeiden.
Meine Damen und Herren, ich will die derzeitige Situation nicht verharmlosen, aber eines steht trotzdem fest: uns geht es richtig gut und Gejammer ist nicht angebracht. Sehen wir doch optimistisch in die Zukunft. Krisen kann man auch herbeireden.
Deshalb bedarf es in der Politik Gelassenheit, Durchhaltevermögen und Glaube an die Zukunft. Und dies wird sich dann auch im öffentlichen Meinungsbild wiederspiegeln. Auf eines ist jedoch immer zu achten. Und dies ist ein Grundsatz: „Man muss das Geld zuerst verdienen, bevor man es ausgibt“. Dies gilt für alle, auch für eine kleine vermögende Stadt mit etwa 21 000 Einwohnern, die wir alle gut kennen.
In dieser schönen kleinen, vermögenden Stadt will das Leben manchem Bürgern geradezu paradiesisch erscheinen. Wir leben in Frieden und in Sicherheit, das sind so selbstverständliche Dinge, dass wir sie bewusst schon nicht mehr wahr nehmen und immer noch in einem Wohlstand, von dem viele Menschen auf der Welt nur träumen können.
Daher erscheint mir das lautstarke Beklagen von angeblichen Missständen, scheinbar falsch gesetzten Prioritäten, einer Vernachlässigung sozialer Aspekte und anderen Forderungen, wie es im vergangenen Jahr in Eschborn ab und an zu vernehmen war, ein Jammern auf extrem hohem Niveau zu sein. Denn, wenn Sie mit mir zurückschauen auf das Erreichte, und dies offen und nicht parteipolitisch tun, müssen Sie viel Positives erkennen um das uns andere kleine Städte sehr beneiden.
Wir können deshalb auf das, was wir erreicht haben, sehr stolz sein. Meine Damen und Herren, auch wenn es Ihnen vielleicht nicht so interessant erscheint, möchte ich doch meinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die Leistung unserer Stadt kurz in Erinnerung rufen, denn eines steht fest, in Eschborn investieren wir jedes Jahr einen im Vergleich zu anderen Kommunen markant überdurchschnittlichen Betrag in unsere Infrastruktur und damit zugunsten unserer Einwohnerinnen und Einwohner.
Acht Millionen Euro haben wir für die Westerbachsportanlage , eine der modernsten Sportanlagen in der Region, ausgegeben. Rekordverdächtig ist auch unser Angebot bei der Kinderbetreuung.
Im vergangenen Jahr wurden hundert neue Hortplätze geschaffen. Die Betreuungsquote in Hortbereich konnte so auf ca. 70 % gesteigert werden. Allen Eschborner Kindern bieten wir einen Kitaplatz. Bei der Kleinkindbetreuung haben wir mit Hilfe der Tagesmütter und privaten Trägern die Nachfrage erfüllt und zusätzlich betreiben wir eine Vielzahl von Spielplätzen, Multisportanlagen, einen Abenteuerspielplatz, sowie ein Hallen und ein Freibad.
Für unseren vor zwei Jahren eröffneten Skulpturenpark haben wir weitere Kunstwerke angekauft. Und, meine Damen und Herren, die hochwertige Eschborner Skulpturenachse findet mittlerweile international Beachtung und profiliert unsere Stadt im kulturellen Bereich, vor allem durch die erstmalige Teilnahme an der Ausstellung „Blickachsen“.
In der Region sind wir präsent, denn wir wissen, dass unser Wohlstand nicht vom Himmel fällt und nur mit unseren Partnern in der Region FrankfurtRheinMain langfristig zu sichern ist. Die wirtschaftliche Kraft und die Ausstrahlung unserer Region weit über die regionalen Grenzen hinaus, fördert auch unser Einkommen. Und so haben wir, wie in den vergangen Jahren, das Städel, die Alte Oper, das English Theatre, sowie das Filmmuseum gefördert.
Darüber hinaus konnten sich das Dialogmuseum, die Junge Deutsche Philharmonie und einige weitere soziale und karitative Einrichtungen über eine Zuwendung freuen.
Das Städel, das Filmmuseum und das Dialogmuseum präsentieren sich Ihnen heute in unserem Foyer und freuen sich über Ihr Interesse, ebenso wie schon traditionell die Werkstatt 93.
Nach unserem Engagement für den Frankfurter Zoo vor einigen Jahren, unterstützen wir jetzt den Opel-Zoo beim Neubau des Elefantenhauses. Wenn ich sehe, wie viele Eschborner Familien jedes Jahr den Opelzoo besuchen und wie begeistert vor allem die Kinder und auch viele Erwachsene sind, dann finde ich, ist das ein sehr gute Wahl von uns.
Im vergangenen Jahr fand zum 50. Mal ein sportliches Großereignis statt, das es ohne die Hilfe der Stadt Eschborn wahrscheinlich nicht mehr gäbe. Das Radrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn Frankfurt“. Das Medienecho war groß und viele begeisterte Menschen an der Strecke haben das positive Bild dieser sportlichen Großveranstaltung abgerundet.
Stundenlange Liveübertragung im Fernsehen, Erwähnung in der Tagesschau und über Wochen eine regelmäßige Berichterstattung in den regionalen Medien. Eine Werbewirkung für unsere Stadt, die nachweislich unseren finanziellen Beitrag um ein Vielfaches übersteigt.
Meine Damen und Herren, Sicherheit ist ein Thema, das uns alle bewegt. Wir haben daher unsere Stadtpolizei personell aufgestockt, um noch besser für Ihre Sicherheit sorgen zu können. Die Kommunalwahl im März hat uns andere Mehrheitsverhältnisse beschert.
Nach jahrelanger guter Zusammenarbeit mit der FDP hat es für die Fortführung dieser Koalition nicht mehr gereicht. Die neue Koalition aus CDU und Grünen bildet sich folgerichtig mit dem neuen Stadtrat Thomas Ebert auch im hauptamtlichen Magistrat ab.
Für die nächsten Jahre hat sich die neue Mehrheit im Rathaus viel vorgenommen.
Die Musikschule steht genauso wie der Neubau des Notfallzentrums auf unserer Agenda.
Und wissen Sie, was sich bei der archäologischen Untersuchung des Grundstückes ergeben hat? Es sind Teile eines Webstuhls aus vorchristlicher Zeit gefunden worden. Wie Sie sehen, meine Damen und Herren, Eschborn war auch vor über 2000 Jahren schon eine Wirtschaftsmetropole. Eine Wirtschaftsmetropole braucht Infrastruktur.
So ist eine weitere große Straßenbaumaßnahme zwischen den Gewerbegebieten Süd und Ost unter Beachtung eines sehr guten Lärmschutzes für die Anwohner geplant.
Aber auch das Sportangebot für alle Altersgruppen kommt in Eschborn nicht zu kurz.
Wir stellen allen Sport treibenden Vereinen die städtischen Anlagen und Hallen kostenfrei zur Verfügung. Das gibt es auch nicht überall, meine Damen und Herren, zudem befindet sich ein Bebauungsplan für zusätzliche Sportflächen in Eschborn bereits im Verfahren. Kurzfristig werden wir den bestehenden Hartplatz auf der Heinrich-Graf-Sportanlage zu einem Kunstrasenplatz umbauen.
Meine Damen und Herren, eine zentrale Baumaßnahme wird die Erneuerung der sanierungsbedürftigen Verrohrung des Westerbaches unter der Unterortstrasse sein. Die Beeinträchtigungen für die Anlieger und die Einschränkungen des Verkehrsflusses wollen wir dabei so gering wie möglich halten.
In Eschborn sorgt auch das Thema stationäre Betreuungsangebote für Senioren und das Servicewohnen für die ältere Generation immer wieder für Gesprächsstoff. Für das Projekt in Niederhöchstadt haben wir vor Weihnachten den Durchbruch geschafft. Die Stadtverordneten werden sich jetzt in Kürze mit der Vorlage befassen können. Ich denke, es wurde ein gutes Ergebnis erreicht, das zum Einen die Qualität des Angebotes sichert und zum Anderen, das finanzielle Engagement der Stadt Eschborn überschaubar hält.
Und auch die Gespräche mit der Katholischen Kirche in Eschborn haben wir wieder aufgenommen, und ich wäre bestimmt nicht der Einzige, der sich darüber freuen würde, wenn dieses gemeinsame Projekt doch noch realisiert wird.
Bei der Gelegenheit will ich es nicht versäumen, mich bei all jenen zu bedanken, die im vergangenen Jahr dafür gesorgt haben, dass wir in Eschborn gut leben konnten. Insbesondere bei unseren freiwilligen Feuerwehren, den Rettungsdiensten, der Polizei, aber auch bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ebenso bei allen, die sich in unserer Stadt ehrenamtlich engagieren. Nur gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen.
Meine Damen und Herren, eines haben wir uns im vergangenen Jahr vorgenommen: Wir müssen mehr informieren und die Dinge transparenter gestalten. Der Eschborner Bürgerdialog war im vergangenen Jahr eine der wichtigsten Neuerungen, die wir angestoßen und auf den Weg gebracht haben.
Die Menschen in die meinungsbildenden Prozesse einzubeziehen, ihnen Klarheit und Information über die anstehenden Projekte zu verschaffen.
Das ist unser Ziel. Wir dürfen für uns in Anspruch nehmen, dass wir eine der ersten Kommunen in Deutschland sind, die ihre Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungsprozesse derart einbezieht, wie wir es tun.
Erste positive Erfahrungen mit diesem Vorgehen haben wir bei dem Projekt „Alte Mühle“ gesammelt. Die Alte Mühle wird, nicht zuletzt aufgrund der aktiven Teilnahme interessierter Eschborner ein Kleinod mitten in unserer Stadt werden. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr noch mit den Bauarbeiten beginnen können.
Der geplante Neubau von Stadthalle und Rathaus ist das zweite Projekt, bei dem wir den Bürgerdialog anbieten. Und, meine Damen und Herren, das darf ich sagen, wir verstehen den Bürgerdialog nicht als eine „Wahlwerbeveranstaltung“ wie manche Kritiker die Öffentlichkeit Glauben machen wollen. Wir verstehen ihn als ernst gemeintes und ehrliches Angebot, Demokratie mit Leben zu füllen und die Geschicke der Stadt Konstruktiv mitbestimmen zu können. Gegen etwas sein, ist immer viel leichter als sich für etwas einzusetzen. Richard von Weizsäcker hat zu diesem Thema gesagt: „Das Ziel des Dialoges ist nicht Unterwerfung und Sieg, auch nicht Selbstbehauptung um jeden Preis, sondern gemeinsame Arbeit in der Methode und in der Sache“. Ich denke, da hat er recht.
Am 22. April werden wir in Eschborn bei einem Bürgerentscheid über die Realisierung des Projektes Stadthalle/Rathaus abstimmen. Wir haben die Siegerentwürfe des Architektenwettbewerbes ausgestellt, es gab eine Bürgerversammlung zu diesem Thema und seit Monaten werden über den Bürgerdialog alle Informationen zugänglich gemacht.
Zudem werden alle gestellten Fragen beantwortet. Selbstverständlich wollen wir Ihnen auch heute Abend die Möglichkeit geben sich über das Projekt zu informieren. Im Foyer, am Stand des Bürgerdialoges, finden Sie ein Erdgeschossmodell des geplanten Projektes sowie kompetente Gesprächspartner für Ihre Fragen.
Nutzen Sie bitte diese Chance.
Ich stehe hier für absolute Transparenz und bedauere Halbwahrheiten und Gerüchte. Aber, hier hilft uns, wie in vielen anderen Lebenslagen der „Eschborner Stadtspiegel“. So konnte man dort am 01.Dezember ein wunderbares Gleichnis lesen.
Ich will es Ihnen kurz vortragen: Ein Nachbar hatte über Herrn, nennen wir ihn Paul, - ich hoffe, es fühlt sich hier niemand angesprochen - schlecht geredet. Dies ist Herr Paul zu Ohren gekommen. Paul stellte den Nachbarn zur Rede. „Ich werde das bestimmt nicht wieder tun“ versprach der Nachbar. Ich nehme alles zurück was ich über Sie erzählt habe“. Paul sah den anderen ernst an. „Ich habe keinen Grund Ihnen zu verzeihen“, erwiderte er. „Jedoch verlangt jede böse Tat ihr Sühne“. „Ich bin gerne zu allem bereit“, sagte der Nachbar zerknirscht. Paul ging ins Schlafzimmer und kam mit einem großen Kopfkissen zurück. „Tragen Sie dieses Kissen in ihr Haus, das hundert Meter von meinem entfernt ist“, sage er. „Dann schneiden Sie es auf und kommen wieder zurück indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen. Dies ist der erste Teil der Sühne“. Der Nachbar tat wie ihm geheißen. Als er wieder vor Paul stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: „Und wo ist der zweite Teil meiner Buße“? „Gehen Sie wieder zu Ihrem Haus zurück und sammeln alle federn wieder ein“. Der Nachbar stammelte verwirrt: „Ich kann doch unmöglich alle Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin, eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einfangen? “Paul nickte ernst: „Das wollte ich hören! Genauso ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin“
Meine Damen und Herren, lassen Sie uns in Eschborn dafür sorgen, dass wir keine Kissen aufschneiden müssen.
Bemühen wir uns alle darum, dass wir unsere Diskussionen, die überlebenswichtig zu unserer Demokratie gehören, fair und mit Achtung führen. Streiten wir uns doch um die beste Lösung, über Standpunkte und Ideen. Lassen Sie uns den Spaß an der Politik wiederfinden, die Freude an der stilvollen Debatte. Unsere Stadt hat das verdient.
Das ist mein Wunsch für das Jahr 2012.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr und einen schönen Abend mit guten Gesprächen!